Interessengemeinschaft Vogelschutz Hirrlingen e.V. IGV Hirrlingen       Home Naturkundepfad Termine

Nächster Termin:
Freitag 23.08.2019
Open Air Kino


Nistkastenkontrolle


Der Schutz unserer heimischen Vogelwelt gehört zu den originären Aufgaben des Vereins. Deshalb unterhält der Verein zur Linderung der Wohnungsnot künstliche Nisthöhlen im Hirrlinger Wald. Sie verbessern das Brutplatzangebot der als Höhlenbrüter bezeichneten Vögel nachhaltig, erfordern aber auch eine intensive Betreuung.


Diesem Anspruch wird mit einer geregelten Nistkastenkontrolle und -reinigung begegnet. Sie ermöglicht nebenbei interessante Einblicke in die Niststätten und die Lebensweise der Bewohner, aus denen wiederum Rückschlüsse auf Bestand und Brutverhalten gezogen werden können. Darüberhinaus trägt dieser praktizierte Vogelschutz zur Erhaltung des Gleichgewichtes in der Natur des Waldes bei, da unsere Singvögel als eifrige Vertilger von Schadinsekten gelten.


Insgesamt gehören 525 künstliche Nisthilfen zum Fundus des Vereins. Sie befinden sich überwiegend im Hirrlinger Wald und stehen höhlenbrütenden Singvögeln zur Verfügung. Die Betreuung der Nistkästen liegt in Händen des Nistkastenteams des Vereins, das jährlich im Herbst die erforderliche Reinigung und Kontrolle der Kästen durchführt.


Die Arbeiten gehen auf eine vor langen Jahren geschaffenen Organisation zurück, mit der auf der Grundlage einer vorausgegangenen Bestandsaufnahme mit Numerierung aller Kästen die kontinuierliche Aufgabenwahrnehmung sichergestellt wird.

Die jährliche Kontroll- und Reinigungssaison des Nistkastenteams wird in der Regel Samstags Ende Oktober eröffnet. Ein Stamm von interessierten Vereinsmitgliedern, Gästen und Schulkindern aus Hirrlingen begleitet das Team in den Hirrlinger Wald und erlebt regelmäßig die Natur pur. Die Begleitung und die tatkräftige Mithilfe wird mit vielfältigen und interessanten Naturbeobachtungen belohnt, da die Nistkästen nach dem Öffnen anschaulich das Leben der verschiedenen Bewohner hinter schützenden Fassaden preis geben.


Die Vogelarten, die in der Brutzeit einen Nistkasten besetzt haben, lassen sich anhand des Nistmaterials bestimmen. Zu den häufigsten Bewohnern der Nistkästen zählen heimische Meisenarten wie Kohl-, Blau-, Tannen-, Sumpf- und Haubenmeise. Eine Differenzierung nach einzelnen Arten ist aufgrund gleicher Brutgewohnheiten schwierig.

Weitere Bewohner von Nisthöhlen sind der Kleiber sowie der Gartenbaumläufer. Die Nistkästen in Wohngebieten werden auch von Feld- und Haussperlingen belegt. In den als Halbhöhle konstruierten Kästen brütet der Hausrotschwanz.

Aber nicht nur unsere heimischen Höhlenbrüter greifen gern auf die angebotenen Behausungen zurück. So werden die Nistkästen nach der Brutzeit gern von zutraulichen Haselmäusen übernommen. Daneben suchen auch Waldmäuse die Kasten auf und legen hier ihre Nahrungsvorräte an. Bis in den Spätherbst hinein gehören verschiedene Fledermausarten zu gern gesehenen Gästen.


An den kunstvollen Wabennestern ist die Anwesenheit von Wildbienen, Hornissen oder Wespen zu erkennen. Die wehrhaften Hornissen füllen die Kästen mit mehr
stöckigen Wabenbauten aus und lassen erst nach dem Absterben im Spätherbst die Reinigung zu. Als weitere Bewohner der Kästen sind Kleinlebewesen wie Spinnen, Falter, Fliegen oder Käfer zu nennen.

Der Verein führt in unregelmäßigen Abständen zusammen mit Kindern den Bau von Nistkästen für den heimischen Garten durch. Die Kinder basteln unter Anleitung und Bereitstellung entsprechender Materialien eigene Nistkästen, die sie nach Fertigstellung im eigenen Garten aufhängen können. Zumeist stellt sich schon nach kurzer Zeit Nachwuchs ein, wenn die Nistkästen rechtzeitig vor Brutbeginn aufgehangen wurden. Zur erfolgreichen Aufzucht durch unsere heimischen Vögel sollten einige Regeln beachtet werden. Denn nicht jeder Standort ist für die Platzierung eines Nistkastens geeignet. Weniger geeignete Nistkastenstandorte werden oftmals über Jahre verschmäht. Wenn ein Nistkasten mehrere Jahre unbewohnt bleibt, sollte man den Aufhängungsstandort wechseln.

Die Vogelfreunde können in den zurückliegendenen Jahren für das der Natur überlassene Brut- und Wohnplatzangebot einen hohen Nutzungsgrad verzeichnen. Das Nistkastenteam und seine Stammhelfer sehen hierin die Bestätigung für ihren zeit- und arbeitsaufwendigen Dienst zum Wohle der Natur. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn Vereinsmitglieder, Naturliebhaber und Schulklassen ihr Interesse durch eine rege Teilnahme an ihrer nützlichen Arbeit bekunden würden. Die Teamangehörigen versprechen interessante Naturbeobachtungen und Erlebnisse. Sie geben gerne Auskunft über Möglichkeiten der Teilnahme und stehen selbstverständlich auch für alle Fragen des Vogelschutzes und der Nutzung von Nisthilfen zur Verfügung.

Nistkastenkontrolle

Der Schutz unserer heimischen Vogelwelt gehört zu den originären Aufgaben des Vereins. Deshalb unterhält der Verein zur Linderung der Wohnungsnot künstliche Nisthöhlen im Hirrlinger Wald. Sie verbessern das Brutplatzangebot der als Höhlenbrüter bezeichneten Vögel nachhaltig, erfordern aber auch eine intensive Betreuung.


Diesem Anspruch wird mit einer geregelten Nistkastenkontrolle und -reinigung begegnet. Sie ermöglicht nebenbei interessante Einblicke in die Niststätten und die Lebensweise der Bewohner, aus denen wiederum Rückschlüsse auf Bestand und Brutverhalten gezogen werden können. Darüberhinaus trägt dieser praktizierte Vogelschutz zur Erhaltung des Gleichgewichtes in der Natur des Waldes bei, da unsere Singvögel als eifrige Vertilger von Schadinsekten gelten.

Insgesamt gehören 525 künstliche Nisthilfen zum Fundus des Vereins. Sie befinden sich überwiegend im Hirrlinger Wald und stehen höhlenbrütenden Singvögeln zur Verfügung. Die Betreuung der Nistkästen liegt in Händen des Nistkastenteams des Vereins, das jährlich im Herbst die erforderliche Reinigung und Kontrolle der Kästen durchführt.
Die Arbeiten gehen auf eine vor langen Jahren geschaffenen Organisation zurück, mit der auf der Grundlage einer vorausgegangenen Bestandsaufnahme mit Numerierung aller Kästen die kontinuierliche Aufgabenwahrnehmung sichergestellt wird.

Die jährliche Kontroll- und Reinigungssaison des Nistkastenteams wird in der Regel Samstags Ende Oktober eröffnet. Ein Stamm von interessierten Vereinsmitgliedern, Gästen und Schulkindern aus Hirrlingen begleitet das Team in den Hirrlinger Wald und erlebt regelmäßig die Natur pur. Die Begleitung und die tatkräftige Mithilfe wird mit vielfältigen und interessanten Naturbeobachtungen belohnt, da die Nistkästen nach dem Öffnen anschaulich das Leben der verschiedenen Bewohner hinter schützenden Fassaden preis geben.

Die Vogelarten, die in der Brutzeit einen Nistkasten besetzt haben, lassen sich anhand des Nistmaterials bestimmen. Zu den häufigsten Bewohnern der Nistkästen zählen heimische Meisenarten wie Kohl-, Blau-, Tannen-, Sumpf- und Haubenmeise. Eine Differenzierung nach einzelnen Arten ist aufgrund gleicher Brutgewohnheiten schwierig.

Weitere Bewohner von Nisthöhlen sind der Kleiber sowie der Gartenbaumläufer. Die Nistkästen in Wohngebieten werden auch von Feld- und Haussperlingen belegt. In den als Halbhöhle konstruierten Kästen brütet der Hausrotschwanz.

Aber nicht nur unsere heimischen Höhlenbrüter greifen gern auf die angebotenen Behausungen zurück. So werden die Nistkästen nach der Brutzeit gern von zutraulichen Haselmäusen übernommen. Daneben suchen auch Waldmäuse die Kasten auf und legen hier ihre Nahrungsvorräte an. Bis in den Spätherbst hinein gehören verschiedene Fledermausarten zu gern gesehenen Gästen.

An den kunstvollen Wabennestern ist die Anwesenheit von Wildbienen, Hornissen oder Wespen zu erkennen. Die wehrhaften Hornissen füllen die Kästen mit mehr
stöckigen Wabenbauten aus und lassen erst nach dem Absterben im Spätherbst die Reinigung zu. Als weitere Bewohner der Kästen sind Kleinlebewesen wie Spinnen, Falter, Fliegen oder Käfer zu nennen.

Der Verein führt in unregelmäßigen Abständen zusammen mit Kindern den Bau von Nistkästen für den heimischen Garten durch. Die Kinder basteln unter Anleitung und Bereitstellung entsprechender Materialien eigene Nistkästen, die sie nach Fertigstellung im eigenen Garten aufhängen können. Zumeist stellt sich schon nach kurzer Zeit Nachwuchs ein, wenn die Nistkästen rechtzeitig vor Brutbeginn aufgehangen wurden. Zur erfolgreichen Aufzucht durch unsere heimischen Vögel sollten einige Regeln beachtet werden. Denn nicht jeder Standort ist für die Platzierung eines Nistkastens geeignet. Weniger geeignete Nistkastenstandorte werden oftmals über Jahre verschmäht. Wenn ein Nistkasten mehrere Jahre unbewohnt bleibt, sollte man den Aufhängungsstandort wechseln.

Die Vogelfreunde können in den zurückliegendenen Jahren für das der Natur überlassene Brut- und Wohnplatzangebot einen hohen Nutzungsgrad verzeichnen. Das Nistkastenteam und seine Stammhelfer sehen hierin die Bestätigung für ihren zeit- und arbeitsaufwendigen Dienst zum Wohle der Natur. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn Vereinsmitglieder, Naturliebhaber und Schulklassen ihr Interesse durch eine rege Teilnahme an ihrer nützlichen Arbeit bekunden würden. Die Teamangehörigen versprechen interessante Naturbeobachtungen und Erlebnisse. Sie geben gerne Auskunft über Möglichkeiten der Teilnahme und stehen selbstverständlich auch für alle Fragen des Vogelschutzes und der Nutzung von Nisthilfen zur Verfügung.